 Holzpellets für Kleinfeuerungsanlagen bestehen aus gepressten Sägereststoffen, wie z. B. Spänen oder Sägemehl. Ein Kilogramm Pellets hat einen Heizwert von ca. 5 kWh, dies entspricht ungefähr einem halben Liter Heizöl.
Pellets werden in einem speziellen Fertigungsverfahren aus naturbelassenen Spänen der Holzverarbeitungsindustrie hergestellt, wo sie unter hohem Druck zu harten Holzpellets verdichtet werden. Holzpellets sind ihre Beschaffenheit betreffend nach ÖNORM M7135 bzw. DIN plus genormt.
Ist eine große Lieferung an Pellets notwendig, so werden die Pellets mittels Pumpwagen zugestellt und in den Brennstofflagerraum eingeblasen.
Werden kleinere Mengen benötigt, so sind Pellets auch in Säcken lieferbar. Diese Säcke sind gut stapel- und transportierbar und können platzsparend im Keller gelagert werden.
Zwei unterschiedliche Pellet-Heizsysteme werden unterschieden!
Holzpelletsheizungen können für jeden individuellen Bedarf eingesetzt werden - ob als Ofen oder als zentrales Heizungssystem.
Einzelöfen
Pellets-Einzelöfen werden in der Regel zum Beheizen eines einzelnen Raumes genutzt. Sie leisten bis zu 10 KW und können bei Bedarf mit anderen Heizungssystemen kombiniert werden. Einzelöfen werden per Hand befüllt. Sie besitzen einen "kleinen" Vorratsbehälter, der für eine Heizdauer von 25-60 Std. ausreicht. Die Befüllung gestaltet sich unproblematisch und kann auch während des Heizbetriebes erfolgen.
Automatische Holzpelletsanlagen
Automatische Holzpelletsanlagen werden als Zentralheizung eingesetzt. Es werden vollautomatische und halbautomatische Anlagen unterschieden. Vollautomatische Anlagen werden wie herkömmliche Öl- oder Gasheizungen genutzt. Bei ihnen wird die benötigte Menge von Holzpellets automatisch vom Vorratsraum abgerufen. Der Vorratsraum wird in der Regel per Tankwagen befüllt.
Es ist somit kein manuelles Eingreifen notwendig. Der Lagerraum kann so konzipiert werden, dass der Vorrat für eine Heizperiode ausreicht. Die Anlagen sind demnach genauso komfortabel wie Ölheizungen. Bei den halbautomatischen Anlagen muss in gewissen Abständen eine Befüllung des integrierten Vorratsbehälters erfolgen. Sie sind damit nicht ganz so komfortabel, wie vollautomatische Anlagen.
Generell erzielen Holzpellets-Anlagen hohe Wirkungsgrade von bis zu 95%. Zusätzlich werden vergleichsweise geringe Emissionen erzeugt.
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