Solarstrom - Photovoltaik
Photovoltaik ist die Technik der Solarenergie, bei der Sonnenlicht in elektrischen Strom umgewandelt wird. Wir nennen dies auch Solarstrom.
Der Begriff setzt sich zusammen aus Photon (griechisch für Licht) und dem Namen des Physikers Alessandro Volta (1745-1827).
Die meisten Besitzer von PV-Anlagen speisen den Solarstrom in das öffentliche Versorgungsnetz ein, um von der attraktiven Einspeisevergütung zu profitieren.
Der Solarstrom wird von den Photovoltaikmodulen (PV-Modulen) als Gleichstrom erzeugt. Im Wechselrichter wird der Strom auf 230-Volt-Wechselspannung gewandelt. Ein Einspeisezähler erfasst die Anzahl der Kilowattstunden, die in das öffentliche Versorgungsnetz fließen. Den Strom für den eigenen Gebrauch im Haus beziehen Sie nach wie vor aus dem Netz, abgerechnet über den Bezugszähler.
Unterschiedlichste Montage-Situationen sind möglich; auf dem Schräg- oder Flachdach, als Indachsystem in die Pfannen integriert, als kompl. Fassade oder als Freiaufstellung auf großen Flächen.
Die PV-Anlage wird nach Lieferung in wenigen Tagen montiert und durch Fachhandwerker an das Netz angeschlossen. Der Netzbetreiber nimmt die Anlage ab und schließt mit Ihnen einen Vertrag über die Abnahme des eingespeisten Solarstroms ab. Sie melden regelmäßig den Zählerstand und bekommen die Einspeisevergütung überwiesen.
Einspeisevergütung
Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) muss Solarstrom in Deutschland durch die Netzbetreiber und die Energieversorgungsunternehmen mit einem festgelegten Betrag vergütet werden. Der Einspeisevertrag wird zwischen Anlagenbetreiber und dem Energieversorger für eine Laufzeit von 20 Jahren ab der Installation geschlossen. Bei der Einspeisevergütung handelt es sich nicht um eine staatliche Subvention und die Einspeisevergütung ist deshalb nicht steuerfinanziert. Die Vergütung wird über eine Umlage auf den Strompreis gedeckt.